Geschirrspülmaschine effizient nutzen

1. Einleitung

Die Geschirrspülmaschine gehört ebenfalls zu den größten Strom- und Wasserverbrauchern im Haushalt! gleichzeitig ist sie deutlich effizienter als das Spülen per Hand. Wer seine Geschirrspülmaschine effizient nutzen möchte, spart nicht nur Stromkosten, sondern auch Zeit. Doch viele greifen automatisch zum Standard- oder Kurzprogramm, ohne zu wissen, dass Eco-Programme oft die bessere Wahl sind. Mit cleveren Programmen und ein paar einfachen Gewohnheiten senkst du deine Kosten dauerhaft.

3. Die sparsamsten Spülprogramme

Ich hab früher ehrlich gesagt kaum drüber nachgedacht, welches Programm ich an meiner Spülmaschine wähle. Hauptsache, das Geschirr war am Ende sauber. Doch genau da steckt ein riesiges Einsparpotenzial. Denn je nach Programm kann sich der Strom- und Wasserverbrauch fast verdoppeln. Seit ich mich bewusster damit auseinandersetze, spare ich nicht nur Geld, sondern schone auch mein Geschirr.

Eco-Programm (50–55 °C)

Das Eco-Programm ist der Klassiker unter den Sparprogrammen. Es läuft deutlich länger, spart dafür aber bis zu 30 % Strom und Wasser. Der Trick: weniger Hitze, dafür mehr Einweich- und Spülzeit. Anfangs fand ich es nervig, dass der Spülgang fast drei Stunden dauerte. Heute ist mir klar, dass ist der beste Kompromiss zwischen Sauberkeit, Effizienz und Kosten.

Automatikprogramme

Bei modernen Spülmaschinen gibt es Automatik- oder Sensorprogramme. Sie messen, wie verschmutzt das Wasser ist und passen Temperatur und Laufzeit automatisch an. Das bedeutet, Leicht verschmutztes Geschirr braucht weniger Energie, stark verschmutztes bekommt mehr Power. Ich nutze dieses Programm oft, wenn ich keine Lust habe, lange nachzudenken. So regelt die Maschine es selbst.

Niedrigtemperaturprogramme

Für Gläser oder leicht verschmutztes Geschirr eignen sich Niedrigtemperaturprogramme. Sie laufen bei geringerer Hitze, was die Gläser schont und gleichzeitig Strom spart.

Kurzprogramme

Klingt verlockend!!! In einer Stunde ist alles fertig. Doch Kurzprogramme sind in der Regel nicht effizienter. Um in kurzer Zeit sauberes Geschirr zu liefern, arbeiten sie mit höherer Temperatur und stärkerem Wasserdruck. Das bedeutet, mehr Energieverbrauch. Ich nutze sie wirklich nur, wenn Gäste im Anmarsch sind und ich schnell wieder sauberes Geschirr brauche.

Intensivprogramme

Für eingebrannte Töpfe und stark verschmutztes Geschirr sind Intensivprogramme praktisch, aber echte Stromfresser. Sie laufen bei hoher Temperatur (meist 65–70 °C) und brauchen viel Wasser. Ich schalte sie nur dann ein, wenn’s wirklich notwendig ist. Alles andere ist Verschwendung.

Bild zeigt alle Spülprogramme in der Übersicht! Somit kann der Leser sich darunter etwas vorstellen und so seine Geschirrspülmaschine effizient nutzen!
Bild zeigt alle Spülprogramme in der Übersicht! Somit kann der Leser sich darunter etwas vorstellen und so seine Geschirrspülmaschine effizient nutzen!

4. Tipps: 9 Spartipps um die Geschirrspülmaschine effizient nutzen zu können!

1. Richtig beladen

Ich hab’s lange falsch gemacht. Teller kreuz und quer reingestellt, Gläser irgendwie dazwischen gequetscht – Hauptsache, die Maschine war voll. Das Ergebnis, halbsauberes Geschirr und Programme, die länger liefen, als nötig. Erst als ich mich mal genauer damit beschäftigt habe, wie man eine Spülmaschine richtig belädt, wurde mir klar, Effizient spülen heißt nicht mehr Arbeit, sondern einfach ein bisschen System.

2. Maschine voll beladen, aber nicht überfüllen

Eine halb volle Maschine ist rausgeschmissenes Geld, weil der Strom- und Wasserverbrauch fast derselbe ist wie bei einer vollen Ladung. Aber überfüllen bringt auch nichts, dann blockierst du die Sprüharme und am Ende bleibt das Geschirr trotzdem schmutzig. Faustregel!!! Lieber warten, bis die Maschine wirklich voll ist, aber alles noch frei stehen kann.

3. Teller, Gläser und Besteck richtig anordnen

Der Trick ist, das Geschirr so zu platzieren, dass Wasserstrahlen überall hinkommen. Teller und große Flächen gehören in den unteren Korb, leicht schräg, damit das Wasser abläuft. Gläser, Tassen und empfindliches Geschirr sind im oberen Fach am besten aufgehoben. Besteck verteile ich gleichmäßig im oberen Korb. Manche Spülmaschinen besitzen aber auch einen unteren Korb. Dort solltest du darauf achten, das Messer und Gabeln nicht zu dicht nebeneinander.

4. Nur grob abspülen – kein Vorspülen nötig

Früher habe ich fast jedes Teil unter dem Wasserhahn vorgespült, bevor es in die Maschine kam. Totaler Quatsch! Moderne Spülmaschinen sind dafür gemacht, auch mit eingetrocknetem Schmutz klarzukommen. Einmal grob die Essensreste abkratzen reicht völlig. Vorspülen kostet nur unnötig Wasser und Energie.

5. Filter regelmäßig reinigen

Im unteren Bereich sammelt sich Schmutz im Filter. Wird der nicht regelmäßig gesäubert, muss die Maschine härter arbeiten und das erhöht den Energieverbrauch. Ich spüle meinen Filter einmal pro Woche kurz unter heißem Wasser ab. Das dauert zwei Minuten und sorgt dafür, dass die Maschine wie neu läuft.

6. Salz und Klarspüler nachfüllen

Viele vernachlässigen das, aber ohne ausreichend Regeneriersalz und Klarspüler funktioniert die Wasserenthärtung nicht richtig. Das führt zu Kalkablagerungen, schlechterem Spülergebnis und mehr Energiebedarf. Die Füllanzeigen solltest du daher ernst nehmen! Nachfüllen spart langfristig bares Geld.

7. Maschinenreiniger einsetzen

Alle paar Monate lohnt sich ein Durchlauf mit Maschinenreiniger. Damit entfernst du Kalk, Fett und Ablagerungen an Stellen, die du von außen gar nicht siehst. Ich war erstaunt, wie viel frischer und effizienter die Maschine danach lief. Außerdem verlängert es die Lebensdauer der Pumpe und Sprüharme.

8. Warmwasseranschluss – nur bei günstiger Erzeugung

Einige Spülmaschinen lassen sich an Warmwasser anschließen. Das lohnt sich aber nur, wenn das Warmwasser günstig erzeugt wird, wie zum Beispiel über Solarthermie, Wärmepumpe oder Holzheizung. Wird es dagegen mit Strom erhitzt (z. B. über Boiler oder Durchlauferhitzer), dann ist der Vorteil dahin.

9. Geschirrspülmaschine mit PV-Anlage oder Balkonkraftwerk betreiben

Wenn du eine Photovoltaikanlage oder ein Balkonkraftwerk hast, kannst du deine Spülmaschine fast zum Nulltarif laufen lassen. Der selbst erzeugte Solarstrom ist nicht nur günstiger als Netzstrom, sondern auch deutlich umweltfreundlicher. Ich mache das selbst nur so! Meine Spülmaschine läuft meistens mittags, wenn die Sonne am stärksten scheint und dann wird der Eigenverbrauch der PV optimal genutzt. Aufgrund meines Stromspeichers ist es mir aber auch möglich diese ruhigen Gewissens nachts laufen zu lassen. Aber ich versuche es grundsätzlich Mittag. Gerade in den Übergangszeiten oder in den Wintermonaten. Dort zählt jede Kilowattstunde.

Mit der Startzeitvorwahl lässt sich der Spülgang perfekt in die Mittagsstunden legen, ohne dass du selbst daran denken musst. Noch flexibler wird’s mit einer Smart-Steckdose oder einem Energiemanager. Das Gerät startet automatisch, sobald genügend Solarstrom zur Verfügung steht.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Du senkst deine Stromrechnung, schonst das Stromnetz und nutzt die volle Leistung deiner Anlage. Gerade in Kombination mit Eco-Programmen kannst du so maximale Effizienz herausholen und der Abwasch erledigt sich quasi von allein mit Sonnenkraft.

5. Fazit: Mit den richtigen Programmen und der Sonne lassen sich bares Geld sparen

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